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Moers 10.01.2019
 
„Improviser in Residence des Moers-Festival 2019
 
Der neue Improviser in Residence heißt „Emilio Gordoa“ und ist Mexikaner mit Wohnsitz in Berlin.
 
Tim Isfort, der Künstlerische Leiter des Festivals führte die anwesenden Gäste zunächst aufs Glatteis. Er kündigte an, dass er der neue Improviser in Residence ist, denn er könne ja gut Bass spielen, gut Komponieren und Arrangieren. Außerdem könne man dann auch viel Geld sparen und er ist auch ein Moerser Kind.
 
Nach dem alle Anwesenden ein wenig verstört aus der Wäsche guckten, brachte der Kellner allen ein Glas Wasser und fing an mit dem befeuchteten Finger auf dem Glas Töne zu erzeugen. Danach Tim Isfort mit Josephine Bode die im letzten Jahr Improviser in Residence war. Dann wurden alle aufgefordert mit zu machen.
 
Der sogenannte Kellner zog dann das Tuch vom angeblichen Tisch was aber ein Vibraphon war und strich die Platten mit einem Bassbogen und nutzte sie als Schlaginstrument.
 
Die Überraschung war gelungen und Tim Isfort sagte mir später dass beide den gleichen Humor hätten.
 
Emilio Gordoa,  geboren 1987 in Mexiko, spielte schon als kleiner Junge gerne auf Schlaginstrumenten und dem Vibraphon. Er studierte in Mexiko Musik und war von seinen Eltern erblich vorbelastet, denn auch die Eltern sind beide Künstler. Die Mutter Malerin und der Vater Musiker.
 
Im Jahre 2012 zog er nach Berlin und entwickelte seine Spielweise immer weiter wobei die hinzugefügte Elektronik immer größere Bedeutung fand.
 
In Moers 2018 spielte Emilio Gordoa beim Moers-Festival in der Band von „Nate Wooleys Seven Storey Mountain“ und viel dort schon Tim Isfort auf.
 
Nun wird Emilio Gordoa und seine Freundin die auch Künstlerin ist ihren Lebensmittelpunkt für 1 Jahr nach Moers verlegen.
 
In den nächsten Tagen wird Emilio Gordoa den Moersern offiziell vorgestellt und sein Ziel ist auch die Bürger in seinen Projekten einzubinden und sie mitzunehmen in seine Tonkunst.
 
Dadurch dass die Kulturstiftung NRW das finanzielle Rückgrat des Festivals ist, steht dem Gelingen nichts mehr im Wege.
 

Text: Kurt Rade, Fotos: Andre Symann

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