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Ankündigung:
 
JazzNacht Zollverein in Essen
 
Im letzten Juni gab es die Premiere. Und trotz Fussball-WM und schönem Wetter kamen viele interessierte Jazzfans zur ersten „JazzNacht Zollverein“ auf das UNESCO Welterbe-Gelände in Essen.
 
Am 15. Juni findet nun ab 20 Uhr in der Halle 12 auf Zollverein die zweite Jazznacht statt. Mit ähnlichem Konzept wie 2018. Zwei Bands und ein DJ verwöhnen das Publikum, das sich wieder direkt vor die Bühne setzen oder aber mit einem Bierchen in der Hand auch lässig an einem der Stehtische stellen kann um die Musik zu genießen.
 
Das „Daniel García Trio“ aus Spanien macht den Auftakt. Pianist Daniel García zählt gerade zu einer der aufregendsten Stimmen im aktuellen Jazz. Das ist auch dem renommierten Münchner Plattenlabel ACT nicht entgangen, bei dem das Trio jetzt einen Vertrag unterschrieben hat.
 
Das erste Album für ACT, „Travesuras“, erscheint dieser Tage und macht deutlich, wie interessant die Musik der drei Musiker ist: García und seine beiden Kollegen an Bass und Schlagzeug interpretieren originäre spanische Musik wie den Flamenco mittels der Improvisationskraft des Jazz aufregend neu.
 
Die NuJazzer von den „Nighthawks“, Band um den Trompeter Reiner Winterschladen und den Bassisten Dal Martino, spielen dagegen eingängige, mitunter loungige, jazzig-poprockige Musik mit tollen Melodien. Ein Road Movie in Tönen mit Sogwirkung.
 
DJ Oliver Schulthoff aus Bochum legt zwischen den Bands auf und entlässt anschließend das Publikum in den Abend mit seinen Klängen aus der Konserve.  
 
Weitere Infos und Tickets unter www.zollverein.de und www.adticket.de
 
Text: Christoph Giese

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Moers 10.01.2019
 
„Improviser in Residence des Moers-Festival 2019
 
Der neue Improviser in Residence heißt „Emilio Gordoa“ und ist Mexikaner mit Wohnsitz in Berlin.
 
Tim Isfort, der Künstlerische Leiter des Festivals führte die anwesenden Gäste zunächst aufs Glatteis. Er kündigte an, dass er der neue Improviser in Residence ist, denn er könne ja gut Bass spielen, gut Komponieren und Arrangieren. Außerdem könne man dann auch viel Geld sparen und er ist auch ein Moerser Kind.
 
Nach dem alle Anwesenden ein wenig verstört aus der Wäsche guckten, brachte der Kellner allen ein Glas Wasser und fing an mit dem befeuchteten Finger auf dem Glas Töne zu erzeugen. Danach Tim Isfort mit Josephine Bode die im letzten Jahr Improviser in Residence war. Dann wurden alle aufgefordert mit zu machen.
 
Der sogenannte Kellner zog dann das Tuch vom angeblichen Tisch was aber ein Vibraphon war und strich die Platten mit einem Bassbogen und nutzte sie als Schlaginstrument.
 
Die Überraschung war gelungen und Tim Isfort sagte mir später dass beide den gleichen Humor hätten.
 
Emilio Gordoa,  geboren 1987 in Mexiko, spielte schon als kleiner Junge gerne auf Schlaginstrumenten und dem Vibraphon. Er studierte in Mexiko Musik und war von seinen Eltern erblich vorbelastet, denn auch die Eltern sind beide Künstler. Die Mutter Malerin und der Vater Musiker.
 
Im Jahre 2012 zog er nach Berlin und entwickelte seine Spielweise immer weiter wobei die hinzugefügte Elektronik immer größere Bedeutung fand.
 
In Moers 2018 spielte Emilio Gordoa beim Moers-Festival in der Band von „Nate Wooleys Seven Storey Mountain“ und viel dort schon Tim Isfort auf.
 
Nun wird Emilio Gordoa und seine Freundin die auch Künstlerin ist ihren Lebensmittelpunkt für 1 Jahr nach Moers verlegen.
 
In den nächsten Tagen wird Emilio Gordoa den Moersern offiziell vorgestellt und sein Ziel ist auch die Bürger in seinen Projekten einzubinden und sie mitzunehmen in seine Tonkunst.
 
Dadurch dass die Kulturstiftung NRW das finanzielle Rückgrat des Festivals ist, steht dem Gelingen nichts mehr im Wege.
 

Text: Kurt Rade, Fotos: Andre Symann

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